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25.05.2009

Sein und Schein bei AC/DC..


Zitat waldschrat, vor 2 Stunden, 50 Minuten
Ein häßlicher kleiner halbnackter Gnom, die schütteren Haare strähnig in´s verschwitzte, verzerrte Gesicht hängend, wälzt sich wie in einem epileptischen Anfall zuckend auf einer monströsen Bühne, würgt dabei eine Gitarre und aus riesigen Lautsprechertürmen klingt irrer Lärm ... brave Christenmenschen mögen dabei an den Vorhof der Hölle denken - und haben garnicht so unrecht damit. Denn AC/DC meinen "Hell Ain´t A Bad Place To Be". Ich habe das gestern im Wiener Stadion nachgeprüft und war begeistert. Vom lockeren Publikum (durchsetzt mit Familien mit Kindern, Pensionisten, Bikern, Ganzkörper - Tätowierten, Typen in Lederhosen oder Schuluniformen, ...), von der tollen Kulisse im Stadion (tausende blinkende "Teufelshörnchen" auf den Rängen) und natürlich von AC/DC selbst. Viel Dampf, viel Spielfreude, altbekannte Hits zum mitgrölen und hupfen, eine bombastische Show ... wo AC/DC draufsteht ist eben auch AC/DC drin ;-) Für feine Zwischentöne und zarte Gedanken gibt es genug andere gute Konzerte - das war diesmal aber nicht gefragt.
Let There Be Rock - Danke für diesen Abend, AC/DC!

Ich teile diese Ausführungen des "waldschrat" mit dem Zusatz, daß es ein ungeheuer positives, lebenslustiges und freundliches Konzert und Publikum war. Man hätte meinen können, die wilden Typen, der viele Alkohol, das schwüle Wetter etc, aber no: alles zahm bis zahnlos. Was lernen wir daraus außer nix? Sein und Schein ist nicht dasselbe. Sonst hätten die Herren Young ja nicht den Bon Scott schon so lange überlebt..



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